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Konferenz zu Interneterfahrungsorten in Dortmund

„An welchen Orten in Dortmund können Menschen das Internet nutzen und Hilfestellung bei Problemen und Fragen bekommen?“ – zu dieser Fragestellung hatten Dr. Bastian Pelka und Studierende der Rehabilitationspädagogik am 11. Dezember zu einem Workshop in die Sozialforschungsstelle eingeladen. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der behindertenpolitischen Beauftragten der Stadt Dortmund, der Stadt- und Landesbibliothek und dem Jugendamt, Fachreferent für Medienkompetenz, Jugendmedienschutz und Jugendschutz im digitalen Raum.

interneterfahrungsorte Im Sommer 2014 hatte eine studentische Forschungsgruppe von Dr. Pelka „Interneterfahrungsorte“ in Dortmund untersucht und ihre Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Bericht veröffentlicht (http://www.sfs.tu-dortmund.de/sfs-Reihe/Band%20189.pdf). Ihr Befund: „Interneterfahrungsorte – also öffentliche und frei zugängliche Orte, an denen das Internet kostengünstig genutzt werden kann und an denen Ansprechpartner/innen bei Fragen bereit stehen, sind ein sinnvolles Instrument, um in Dortmund der „digitalen Kluft“ – also der Trennung in „digital kompetente“ und „digital abgehängte“ Bürger/innen - entgegen zu wirken.“ An diese Befunde wollte nun eine zweite studentische Forschungsgruppe anschließen und die identifizierten Orte – zum Beispiel Bibliotheken, Internet-Cafes, Senioreneinrichtungen mit Computerräumen oder Bildungsorte – an einen Tisch bringen. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam auf das Thema „digitale Benachteiligung“ in Dortmund aufmerksam zu machen und Lösungen zu beschreiben.

Für dieses Thema interessierten sich 30 Einrichtungen aus Dortmund – Vertreter/innen von Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Tagesstätten oder Stadtteiltreffpunkten diskutierten angeregt mit den Studierenden, wie sich die Vorteile des Internet für alle Menschen in Dortmund nutzbar machen lassen. Die Konferenz kamen zu dem Schluss, dass niedrig schwellige medienpädagogische Angebote in den Stadtteilen ein guter Weg zur Schließung dieser „digitalen Kluft“ sind. Die Veranstaltung wurde von Studierenden vorbereitet, moderiert und ausgewertet. Bis Ende Januar wollen sie einen Plan für eine Kampagnenwoche in Dortmund vorlegen, bei der sie mit den beteiligten Einrichtungen das Thema „digitale Inklusion“ in Dortmund bekannt machen und auf die Angebot von medienpädagogischen Einrichtungen aufmerksam machen wollen. Außerdem werden die Studierende fünf Kurse für digitale Kompetenzen entwickeln, die sie in der letzten Märzwoche kostenfrei in den Partnereinrichtungen anbieten werden.