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Stellt Digitalisierung eine Gefahr oder eine Chance für das Sinnerleben der Arbeit dar?

Die aktuellen Debatten um Industrie 4.0 und die damit verbundene Digitalisierung industrieller und industrienaher Wertschöpfungssysteme zeigen bei der Fülle an Publikationen, Vorträgen und Veranstaltungen zum Teil widersprüchliche Tendenzen auf. Dabei sind zum einen Stimmen zu vernehmen, die eher disruptive Veränderungen im Sinne einer Revolution prognostizieren, und zum anderen werden Perspektiven eingenommen, die jenen Wandlungstendenzen der Industrie und industrienaher Wirtschaftssegmente einen eher evolutionären Charakter beimessen. Einig sind sich die Akteure jedoch darüber, dass die Entwicklung der digitalen Transformation tiefgreifende Veränderungen für die Wirtschafts- und Arbeitswelt nach sich zieht, was insbesondere auch aus Sicht der BGM-Verantwortlichen im Hinblick auf die Gesundheit der Beschäftigten einen entsprechend angepassten Handlungsbedarf erfordert. Der folgende Beitrag stellt zunächst die Faktoren, die eine sinn- und bedeutungsvolle Arbeit ausmachen, auf Basis verschiedener empirischer Erhebungen und Publikationen heraus. Welche möglichen Entwicklungslinien dabei zukünftig Realität werden könnten, zeigen die Entwicklungsszenarien digitaler Arbeit, von denen eines durch eine betriebliche Kurzfallstudie beispielhaft präsentiert wird. An dieser werden mögliche Chancen und Risiken der Digitalisierung in der betrieblichen Praxis aufgezeigt.

Bibliographische Angaben:
Eisenmann, Martin; Wienzek, Tobias:
Stellt Digitalisierung eine Gefahr oder eine Chance für das Sinnerleben der Arbeit dar?;
In: Badura, Bernhard; Ducki, Antje; Schröder, Helmut; Klose, Joachim; Meyer, Markus (Hrsg.): Fehlzeiten-Report 2018: Sinn erleben - Arbeit und Gesundheit; S. 177-188;
Berlin: Springer, 2018
ISBN: 978-3-662-57387-7; 978-3-662-57388-4


URL: http://doi.org/10.1007/978-3-662-57388-4_15