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VISITS - Vernetzung und Interaktionsarbeit in Smarten Technischen Services

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Schlagwörter: Technische Services, Vernetzung, Gute Interaktionsarbeit

Projektlaufzeit: 01.10.2019 - 30.09.2022

 

Projektförderung:

Dieses Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen“ gefördert, durch den Europäischen Sozialfond (ESF) kofinanziert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Logoleiste_BMBF

Projektbeschreibung (kurz):

In Kooperation von der Sozialforschungsstelle Dortmund und dem Lehrstuhl für Unternehmenslogistik (LFO) der TU Dortmund ist das Projekt „Vernetzung und Interaktionsarbeit in Smarten Technischen Services (VISITS)“ gestartet, das vom BMBF im Kontext des F&E-Programms "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" für drei Jahre gefördert wird.

 

Projektziele:

Ziel des Forschungsprojekts VISITS ist es, das Schnittstellenmanagement für gute Interaktionsarbeit in Smarten Technischen Services inner- und zwischenbetrieblich neu zu analysieren, aktuelle Wirkmechanismen zu identifizieren und Gestaltungsmöglichkeiten zur Verbesserung zu erarbeiten. Anhand von drei betrieblichen Anwendungsszenarien wird dabei zwei übergeordneten Fragen nachgegangen: Wie können technische Hilfsmittel bei der Interaktionsarbeit in Technischen Services unterstützen und was für Gestaltungsregeln sind für gute Interaktionsarbeit notwendig?

 

Projektbeschreibung (lang):

Technische Services, wie Reparatur- oder Wartungsarbeiten, sind durch eine enge Vernetzung und Interaktion zwischen Maschinen- und Anlagenbauern, Dienstleistern sowie Anwenderunternehmen gekennzeichnet. Diese verschiedenen Interaktionsschnittstellen sind im Zuge der digitalen Transformation mit neuartigen Arbeits- und Leistungserstellungs-prozessen konfrontiert: Kunden dieser Dienstleistungen werden beispielsweise stärker in die „Ko-Produktion“ der Services eingebunden und „smarte“, also durch eine erhöhte Vernetzung und intensive Interaktion von Menschen geprägte technische Services, entstehen. Ein Beispiel hierfür sind Service-Apps, die zu einer interaktiven Mitarbeit von Kunden und somit zu neuartigen Abstimmungsprozessen bei der Anlageninstandhaltung führen können.

Mit Hilfe der wechselseitig wirkenden sozio-technischen Dimensionen „Organisation“, „Technologie“ und „Mensch“ werden die Herausforderungen für Interaktionsarbeit kontinuierlich analysiert. Hierfür werden Anforderungsanalysen in Form von qualitativen Interviews, Workshops und Prozessaufnahmen durchgeführt. Daraus werden Strategien und Gestaltungsbedarfe der Betriebe abgeleitet, softwaretechnische Demonstratoren, wie beispielsweise eine Service-App, pilothaft entwickelt und im Praxiseinsatz erprobt. Deren Auswirkungen und Einflüsse auf die Interaktionsarbeit sind anschließend zu analysieren und evaluieren. Auf dieser Basis werden unter anderem ein Leitfaden, Bewertungskriterien für gute Interaktionsarbeit sowie Best-Practice-Fälle erarbeitet und auf der Projekt-Homepage frei zugänglich veröffentlicht.

Im Gesamtergebnis entsteht ein webbasiertes Vorgehensmodell zur Gestaltung von guter Interaktionsarbeit in technischen Services. In diesem Bereich wird dadurch deutschlandweit eine flächendeckende Erhöhung der Qualität von Dienstleistungen sowie der Technikakzeptanz bei Beschäftigten und Kunden innerhalb der Schnittstellen angestrebt. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen insgesamt ein projektübergreifendes Potenzial, das sowohl in weiteren betrieblichen Kontexten, wie beispielsweise in Logistik und Industrie, Anknüpfungspunkte darstellt, als auch in die Lehre integriert und verbreitet werden kann.

 

Methodisches Vorgehen:

Durchführung von Anforderungsanalysen in Form von qualitativen Interviews, Workshops und Prozessaufnahmen. Daraus werden Strategien und Gestaltungsbedarfe der Betriebe abgeleitet, softwaretechnische Demonstratoren, wie beispielsweise eine Service-App, pilothaft entwickelt und im Praxiseinsatz erprobt. Deren Auswirkungen und Einflüsse auf die Interaktionsarbeit sind anschließend zu analysieren und evaluieren.

Forschungsbereich:

Projektleitung

Foto von Dr. Jörg Abel Dr. Jörg Abel,

Telefon: +49 231 755-90284


Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter

Foto von Dr. Peter Ittermann Dr. Peter Ittermann,

Telefon: +49 231 755-90263


Foto von Dr. Tobias Wienzek Dr. Tobias Wienzek,

Telefon: +49 231 755-90247


Sachbearbeitung

Iris Wroblewski,

Telefon: +49 231 755-90202