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iResilience: Soziale Innovationen und intelligente Infrastrukturen für die resiliente Stadt der Zukunft

iResilience

Schlagwörter: Nachhaltigkeit, Innovation,Regionalentwicklung

Projektlaufzeit: 01.03.2017 - 28.02.2018

Projektförderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) („Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt“)

 

Projektträger:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

  

Kooperationspartner:

Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e.V.

 

Projektbeschreibung (kurz):

Im Fokus des Projekts stehen die Verbesserung der Klimaresilienz der Partnerstädte Köln und Dortmund, die durch eine Kombination des integrierten Roadmappings als soziale bzw. Systeminnovation, mit ‚intelligenten“ (vernetzten) Stadtinfrastrukturen als Technologieinnovationen und Reallaboren auf Stadtteil- oder Quartiersebene als kollaborative Lösungen erprobt werden soll. Gemeinsam mit der Quartiersbevölkerung sowie der Stadtverwaltung (und weiteren Akteuren) werden Prozesse und Maßnahmen gestaltet, die zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Klimaresilienz der Partnerstädte beitragen.

 

Projektziel:

Zielsetzung des Projekts „iResilience“ ist die mo­dellhafte Entwicklung und Erprobung neuer Praktiken und Techno­logien zur kontinuier­lichen Verbesserung der urbanen, klimaan­gepassten Resilienz

 

Projektbeschreibung (lang):

Die Akteure in den Städten Köln und Dortmund entwickeln innovative Lösungen für die komplexen, dynamischen Herausforderungen des Klimawandels und der nachhaltigen Entwicklung und erproben diese in urbanen Lernlaboren. Querschnittorientierte und zielgerichtete Wege der Umsetzungsvorbereitung, -begleitung und des Monitorings der Maßnahmen und Prozesse mithilfe sozialer Innovationen und digitalen Anwendungen und Tools werden untersucht.

Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung der Klimaresilienz in den Partnerstädten Köln und Dortmund, die durch eine Kombination des integrierten Roadmappings als soziale bzw. Systeminnovation, mit ‚intelligenten“ (vernetzten) Stadtinfrastrukturen als Technologieinnovationen und Reallaboren auf Stadtteil- oder Quartiersebene als kollaborative Lösungen erprobt werden soll. Dabei soll insbesondere die Vernetzung der städtischen Infrastrukturen Energie, Wasser, Bebauung/Räume und Mobilität zu einem Sensornetzwerk, das durch den Einsatz von CrowdSourcing und CitizenScience Ansätzen ergänzt wird, im Vordergrund stehen. Auf diese Art und Weise wachsen die städtischen Infrastrukturen zu einem vernetzten System zusammen und die Bevölkerung wird unmittelbar an dieser Vernetzung beteiligt und wird durch die Bereitstellung von Daten durch den Bürger unmittelbar Teil des Systems.

Es wurden gezielt zwei Großstädte ausgewählt, in denen bereits zahlreiche Prozesse angestoßen wurden (z.B. Smart City Initiative). Diese Voraussetzungen ermöglichen die Fokussierung auf die 2. Phase der Klimaanpassung, die die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen der grünen Infrastrukturen und wassersensiblen Stadtentwicklung beinhaltet. In der Definitionsphase werden beispielsweise mit den Akteuren vor Ort und der Bevölkerung Ideen für ein geeignetes Monitoringkonzept erarbeitet, welches in Verbindung mit „Citizen Science“-Ansätzen in der F&E-Phase ausgearbeitet werden soll. Die Erfassung der Auswirkungen dieser Maßnahmen kann anhand von Messdaten als Nachweis klimatischer Wirkungen gelten, welcher über den Einbezug der Bevölkerung auch soziale Auswirkungen erwarten lässt (z.B. hohe Beteiligung bei App-Nutzung; hohe Zustimmung in Bevölkerung/lokalem Gewerbe). Dabei können beispielsweise vorhandene Strukturen (z.B. Verkehrsampeln, Funkmasten) sowie Smartphone-Apps zur Erfassung von Daten genutzt werden. Wir wollen in der Definitionsphase z.B. Experten und Partner für die technische Umsetzung dieser Maßnahmen (Hersteller, Programmierer) gewinnen, die in der F&E-Phase gemeinsam Ideen und Lösungen erarbeiten und umsetzen.

Da Klimaanpassung und Resilienz Querschnittsthemen darstellen, sollten diese in der Umsetzungsphase integriert und disziplinenübergreifend betrachtet werden. Hinzu kommt, dass die Umsetzung der Maßnahmen mit anderen Trends und Strategien abgestimmt erfolgen muss. Dabei erscheinen sowohl neue Herangehensweisen als auch Lösungsansätze erforderlich, die sowohl technologische Aspekte, als auch organisatorische und kommunikative Aspekte berücksichtigen.

 

Methodisches Vorgehen:

Roadmapping, Reallabore, Jam Events (Ideenwettbewerbe)

 

Projektleitung & wissenschaftliche Mitarbeit

Foto von Jürgen Schultze Jürgen Schultze,

Telefon: +49 231 755-90245


Foto von Stephanie Lübke Stephanie Lübke,

Telefon: +49 231 755-90212