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Fundamentum „Teilhabe durch Kommunikation und Medien“

Termine / Zeit / Ort:

Freitags, 10.00-12.00 oder 12.00-14.00 Uhr (1 SWS)

Semester:

WiSe 2019/2020

 

DozentInnen:

 

Inhalte:

In der „digitalen Gesellschaft“ beobachten wir verstärkte Techniknutzung verbunden mit einer zunehmenden Verlagerung gesellschaftlicher Prozesse in digitale Medien. Beispiele sind mobile Hilfsmittel, eLearning, einfache Kommunikation, eHealth, Austausch in Selbsthilfegruppen, elektronische Behördengänge usw. Doch bei weitem nicht alle BürgerInnen sind in der digitalen Gesellschaft angekommen: Rund 16 Millionen Menschen gelten als exkludiert, darunter viele  Menschen mit Behinderungen, Senioren/innen, Menschen mit geringer Bildung oder Menschen in ALG2-Bezug. Diese Menschen benötigen zielgruppenspezifische Unterstützungsmöglichkeiten, um ihre Mitbestimmungs- und Meinungsbildungschancen wahrnehmen, Chancen am Arbeitsmarkt ergreifen, sich weiterbilden und insgesamt am Leben in der digitalen Gesellschaft Leben teilhaben zu können. 

„Digitale Inklusion“ will durch Zurverfügungstellung barrierefreier Zugänge, Bereitstellung geeigneter Hilfsmittel und  die Vermittlung von Medienkompetenz, durch Empowerment in betroffenen Zielgruppen und das Thematisieren von Verschiedenheit zu einer inklusiv gestalteten digitalen Gesellschaft beitragen. Ein Panorama von engagierten Akteuren, innovativen Projekten, Förderprogrammen und Netzwerken arbeitet daran, die immer wichtiger werdende digitale Gesellschaft inklusiv zu denken und zu gestalten. 

Im Projektdach „TIP-Empowerment in der digitalen Gesellschaft“ werden Medienzugang, Medienbildung und Techniknutzung als Empowerment(praxis) im Horizont von Inklusion gedacht, die technologische wie soziale Innovationskonzepte erfordern. Empowerment ist grundsätzlich an der Entwicklung und Entfaltung von individueller Handlungsmächtigkeit bzw. -fähigkeit im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft orientiert; demzufolge sind Formen des barrierefreien Technikzugangs und einer handlungsorientierten Medienbildung als Grundlage einer Empowermentpraxis zu fassen, welche mittels Medien(-arbeit) Bildungs- sowie Veränderungspotenziale zur verbesserten Teilhabe auf Ebene des Individuums als auch auf Ebene von Gesellschaft freisetzt.

 

Teilnahmevoraussetzungen:

Projektstudium

Fachbereich / Fakultät:

Rehabilitationswissenschaften

Studiengang:

Rehabilitationspädagogik



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