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Gesundheitsförderung in sozialen Kontexten

Prävention und Gesundheitsförderung ist als Gesamtheit aller Strategien und Maßnahmen der primären und sekundären Gesundheitspolitik zu verstehen. Diese Gesamtheit zielt darauf ab Krankheiten und Gesundheitsbeeinträchtigungen oder deren Verschlimmerung zu verhüten bzw. die Gesundheitsressourcen und -potentiale der Menschen zu stärken. Diese Strategien haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, weil chronische Krankheiten, die vielfach vermeidbar sind, das Krankheitsspektrum dominieren. Eine Vielzahl von Berichten zur Belastungs- und Gesundheitssituation von ArbeitnehmerInnen haben außerdem gezeigt dass erhebliche sozial ungleich verteilte Gesundheitsbelastungen fortbestehen.

Die neuere Gesundheitsforschung konzentriert sich vor allem auf die Vermeidung von gesundheitsschädlichen Faktoren in der Arbeitswelt - z. B. durch Arbeitsgestaltung oder Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz - und die Förderung salutogener, also das Wohlbefinden steigernder Faktoren. Hierbei steht die neuere Gesundheitsforschung oft in Kritik zu herkömmlichen Konzepten, die in der Arbeitswelt jedoch unwirksam sind.

In einer Reihe von Projekten des Forschungsbereichs 4 wurde analysiert, wie gesundheitliche Ressourcen (Partizipation, Kompetenzaufbau, Gratifikation, Konfliktbewältigung) verschiedener Zielgruppen konzeptionell und praktisch-gestalterisch einzubeziehen und zu fördern sind:

  • durch Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements,
  • Durchführung von Gesundheitszirkeln,
  • gesundheitsorientiertes Coaching von Schichtarbeitern
  • oder Entwicklung von Sicherheits- und Gesundheitsschutzkonzepten

 

Projektbeispiele:

  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkonzepten für Polizeiboote auf See- und auf Binnenwasserstraßen
  • Auswirkungen der Arbeit in der Gastronomie auf junge Beschäftigte und deren Lebenswelten