Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

Integrierte Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik in der Region - lebenslanges Lernen gestalten

Die Wege in Ausbildung und Beruf sind länger und unübersichtlicher geworden. Aus den “klassischen” Übergängen an der ersten und zweiten Schwelle der Berufseinmündung sind vielfältige Übergänge geworden – von einem Schultyp in den anderen, von allgemein bildenden zu berufsbildenden Bildungsgängen, von der Schule über außerbetriebliche Qualifizierung in Ausbildung und Erwerbsarbeit. Zwar bietet eine abgeschlossene Berufsausbildung nach wie vor eine gute Grundlage für die Teilhabe am Arbeitsleben, doch nimmt die Notwendigkeit lebenslang zu lernen weiter zu. Übergänge vom Beschäftigungssystem in berufliche Qualifizierung und Neuorientierung, Phasen der Erwerbslosigkeit, der Wechsel von Tätigkeitsfeldern und Betrieben werden zum Normalfall.

Angesichts einer zunehmenden Subjektivierung und Individualisierung, die mit den o.g Veränderungen einhergeht, befinden sich auch Bildung und Weiterbildung, ihre Zielsetzungen, Funktionen und Inhalte, in einem Umbruch. Allgemeine Bildung steht vor der Herausforderung, frühzeitig die Anforderungen des Arbeitsmarktes und berufliches Lernen in den Blick zu nehmen. Um Beschäftigungsbefähigung, d.h. die Chancen auf Beschäftigung in unterschiedlichen, wechselnden Berufsfeldern zu vermitteln, ergibt sich gleichzeitig die Anforderung, betriebliches Lernen von vornherein “grenzüberschreitend” anzulegen, indem es  - über die einzelbetrieblichen Grenzen hinweg - den Blick auf das arbeitsmarktliche Umfeld öffnet. Entgrenzungsprozesse von Arbeiten – Lernen – Leben sind insofern nicht nur in Bezug auf außerbetriebliche Lernprozesse zu beobachten, sondern sie bestimmen zunehmend auch das arbeitsplatzbezogene, betriebliche Lernen.