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Arbeitswelt- und Strukturberichterstattung, Evaluation und Wirkungsforschung

Im thematischen Zusammenhang mit den anderen Schwerpunkten des Forschungsbereichs werden Evaluationen, Gutachten, Strukturberichte, Potenzialanalysen und Trendreports erstellt, die aufgrund immer komplexer werdender Entscheidungssituationen als Informations- und Entscheidungshintergrund nachgefragt werden. Hierbei kann an eine langjährige Know-how-Entwicklung angeschlossen werden; z.B. wurden auf der Basis von Betriebsbefragungen Trendberichte auf Branchen- oder regionaler Ebene angefertigt (z.B. zur Entwicklung von Start-Up-Unternehmen in NRW, zur Integration älterer ArbeitnehmerInnen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens). Darüber hinaus wurden und werden eine Vielzahl von (kontinuierlichen) Mitarbeiter- und Kundenbefragungen sowie Moderationen und Schulungen zur Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung durchgeführt.

Mitarbeiterbefragungen und Beratungen zur betrieblichen Personal- und Organisationsentwicklung werden auch in Zukunft einen Schwerpunkt der Arbeit im Forschungsbereich bilden. Genannt sei hier die kontinuierliche Personalentwicklung im Dienstleistungszentrum Wirtschaft der Stadt Dortmund (DLZW) sowie die kontinuierliche Durchführung von Mitarbeiterbefragungen im öffentlichen Dienst, bei Energieversorgern und Verkehrsunternehmen. Mit einigen Verkehrsunternehmen erarbeiten wir zurzeit einen Human Resource Index, der als Orientierungsmarke bzw. Vergleichsmöglichkeit für die gesamte Branche dienen und perspektivisch europaweit ausgeweitet werden soll.

Evaluation und Wirkungsforschung nehmen einen immer breiteren Projektrahmen der Arbeit des Forschungsbereiches ein und werden in enger Verbindung mit europäisch-vergleichender Forschung und Europäisierungseffekten bis in regionale Kontexte betrieben; von der callcentergestützten Verbleibsevaluation von ABM/SAM-TeilnehmerInnen und den Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Instrumente im Projekt „Kooperation statt Konkurrenz“ sowie der Analyse von Erfolgsfaktoren ESF-geförderter Maßnahmen zur Integration älterer Langzeitarbeitsloser und der Ex-Ante-Bewertung der ESF-Programmierungsperiode der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens 2007-2013 bis hin zur Evaluation von Gesetzen (Weiterbildungsgesetz NRW und Hessisches Weiterbildungsgesetz, Tariftreuegesetz NRW) und der Erstellung von Erfahrungsberichten zum Hessischen Bildungsurlaubsgesetz.

Die Methoden-Kompetenz des Forschungsbereiches ist dabei nicht auf quantitative empirische Verfahren der Datengewinnung und -analyse beschränkt. Breite Erfahrungen liegen vor allem bei (kombinierten) quantitativ-qualitativen Instrumenten und Verfahren vor. Bei Arbeits- und Strukturberichterstattung sowie bei den Befragungsmethoden arbeitet der FB 3 eng mit der G.E.A.mbH, im Bereich Bildungs- und Beschäftigungspolitik zusammen.