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Students for Change: Abschlussveranstaltung in Mexiko-Stadt

Vom 26. bis 28. August fand in Mexiko-Stadt die Abschlussveranstaltung des Erasmus + Projekts Students for Change statt. Während der Veranstaltung wurden verschiedene Präsentationen zu den Themen soziale Innovation und Social Entrepreneurship gehalten, hauptsächlich im lateinamerikanischen Kontext. Dmitri Domanski, Sabrina Janz und Adrian Götting von der TU Dortmund nahmen an der Veranstaltung und den Abschlussdiskussionen des Projekts teil. Dabei referierten Dmitri Domanski und Sabrina Janz über verschiedene Methoden und Mechanismen zur Förderung des Wissensaustauschs zwischen Hochschulen und praktischen Akteuren in Bezug auf soziale Innovation.

Das Hauptziel des Projekts Students for Change ist die Förderung sozialer Innovation und Social Entrepreneurship an lateinamerikanischen Hochschulen durch die Entwicklung und Umsetzung eines Lehrplans, der es den StudentInnen ermöglicht, soziale Akteure in ihrer Region zu werden. Das Projekt zeigt auch neue Möglichkeiten für die Finanzierung und langfristige Umsetzung sozialer Innovationsinitiativen auf. Insgesamt sind zehn lateinamerikanische und fünf europäische Universitäten sowie Ashoka Chile an dem Projekt beteiligt. Weitere Informationen zu Students for Change finden Sie auf der Website des Projekts.

Das Monterrey-Institut für Technologie und Hochschulbildung (ITESM) koordiniert das Projekt Students for Change und richtete die letzte dreitägige Veranstaltung auf seinem Campus in Santa Fé (Mexiko-Stadt) aus. Der erste Teil der Veranstaltung vom 26. bis 27. August zielte darauf ab, Akteure aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen und akademische ExpertInnen einzubeziehen, um über die Themen soziale Innovation und Social Entrepreneurship zu diskutieren. Dabei fanden verschiedene Vorträge, ein akademisches Kolloquium und zwei Panels zu SI und SE statt. Hierbei präsentierten Dmitri Domanski und Sabrina Janz in ihrem Vortrag verschiedene Methoden, um soziale Innovation und Social Entrepreneurship an lateinamerikanischen Universitäten systematisch umzusetzen und darüber hinaus den Wissensaustausch zwischen Hochschuleinrichtungen und Akteuren aus anderen gesellschaftlichen Sektoren zu stärken. Die sogenannten SIKE-Units des europäischen Projekts SIKE dienten dabei als Beispiel für eine mögliche Methode, um das Entstehen sozialer Innovationsinitiativen an Hochschulen zu fördern.

Der zweite Teil der Veranstaltung, welcher am 28. August stattfand, sollte die Diskussion zwischen den Projektpartnern von Students for Change anregen, um die Ergebnisse des Projekts zu erörtern. Der Tag begann mit einem intensiven Austausch zwischen Dr. Moez El Shohdi und den Students for Change-Mitgliedern. Dr. Moez El Shohdi, CEO der Egyptian Food Bank und des Regional Food Banking, hat sich der Herausforderung gewidmet, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und damit die Armut in verschiedenen Regionen der Welt zu bekämpfen. Seine Food-Bank-Initiative erzielte bemerkenswerte Erfolge. Die ägyptische Food Bank wurde 2006 gegründet. Weniger als zehn Jahre später wurden in anderen arabischen Ländern in Nordafrika und im Nahen Osten Food Banks eingerichtet, die nach ähnlichen Grundsätzen arbeiten.