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Hightech-Forum diskutiert in Berlin die Rolle sozialer Innovationen im Bereich der Mobilität

Am 8. Juli nahm Jürgen Howaldt am Stakeholder-Workshop des Hightech-Forums „Soziale Innovation im Anwendungsfeld Mobilität“ im Fraunhofer-Forum Berlin teil. Gemeinsam mit ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik wurden die Potenziale sozialer Innovation im Bereich Mobilität ausgelotet sowie die spezifischen Anforderungen im Hinblick auf die Förderung sozialer Innovation diskutiert.

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Jürgen Howaldt verwies dabei auf die vielfältigen Erfahrungen im internationalen Kontext (siehe „Atlas of Social Innovation“) sowie die Ergebnisse der Konferenz „Innovationen für die Gesellschaft“ (PDF).

Die Diskussionen des Workshops fließen in ein Positionspapier mit Handlungsempfehlungen ein, welches auf der nächsten Sitzung des Forums beraten und danach veröffentlicht werden soll.Grundlage der Diskussion im Forum bildet die Definition sozialer Innovationen als „neue soziale Praktiken und Organisationsmodelle, die darauf abzielen, für die Herausforderungen unserer Gesellschaft tragfähige und nachhaltige Lösungen zu finden.“
www.hightech-forum.de/soziale-innovationen


Agenda Stakeholder-Workshop: Soziale Innovationen im Anwendungsfeld Mobilität

8. Juli 2019 | 11:00 – 15:00 Fraunhofer-Forum Berlin | Anna-Louisa-Karsch-Str. 2 | 10178 Berlin

Soziale Innovationen können vom technologischen Fortschritt hervorgerufen werden, ihn ergänzen oder auch unabhängig von ihm entstehen. Sie können einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten: durch neue Geschäftsmodelle, organisatorische Praktiken oder Experimentierräume in denen Innovatoren mit NutzerInnen neue Formen der Sharing Economy oder neue Verwertungswege erproben. Im Anwendungsfeld Mobilität beispielsweise durch Carsharing-Angebote als Beitrag zur Verkehrswende, Apps zur Barrierefreiheit im ÖPNV bis hin zu Mitfahrangeboten im ländlichen Raum. Doch wie können Soziale Innovationen gefördert werden? Wie kann deren Erfolg gemessen werden? Und wie können diese in die Anwendung überführt werden? Welche Akteure bringen Soziale Innovationen hervor?

Diese Fragestellungen diskutierten die Mitglieder des Hightech-Forums Prof. Anke Hassel (Hertie-School), Prof. Manfred Prenzel (Universität Wien), Julia Römer (coolar ug), Prof. Birgitta Wolff (Goethe-Universität Frankfurt/Main) und Prof. Christiane Woopen (Universität Köln) gemeinsam mit den teilnehmenden ExpertInnen aus verschiedensten Fachrichtungen, wie unter anderen aus den Sektoren der Verkehrsplanung/Mobilität, der Soziologie sowie dem Politik- und Wirtschaftssektor. Die Perspektiven und Expertisen zu Potentialen der Mobilitätsoptimierung der Workshop-TeilnehmerInnen wurden hierbei produktiv eingebunden. sfs-Direktor Jürgen Howaldt stellte hierbei auf Einladung des Hightech-Forums die Potentiale sozialer Innovationen im Bereich der Mobilität als auch Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Erfassung auf nationaler wie internationaler Ebene vor.