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Soziale Innovationen in Kroatien im Fokus: Das multinationale Projekt „SIKE“ trifft sich in Zagreb

Vom 6. bis 8. Mai 2019 besuchten die Mitglieder des SIKE-Projektes (Social Innovation through Knowledge Exchange) ihre kroatischen Partner, um über den Projektverlauf zu diskutieren und das Ökosystem sozialer Innovationen in Kroatien zu erkunden. Dmitri Domanski und Sabrina Janz von der Sozialforschungsstelle stellten hierbei ihre aktuelle Arbeit vor.

SIKE Zagreb

Das im Rahmen vom Erasmus + Programm der Europäischen Union geförderte Projekt SIKE beteiligt sich seit Januar 2018 aktiv an der Weiterentwicklung regionaler Ökosysteme sozialer Innovation in Kroatien, Deutschland, Portugal, Spanien und Großbritannien. SIKE veranschaulicht das Potenzial von Hochschulen, den sozialen Wandel und innovative Prozesse durch Wissenstransfer mit praktischen Akteuren aus anderen gesellschaftlichen Bereichen positiv zu beeinflussen. Dazu arbeitet in jedem teilnehmenden Land eine Hochschuleinrichtung mit einer nichtakademischen Partnerorganisation im Bereich sozialer Innovation zusammen.

Nachdem am 06. Mai ein intensiver Austausch zu der aktuellen Arbeit im Projekt stattfand, wurden am 07. Mai verschiedene Vorträge in der VERN' University gehalten und Initiativen sozialer Innovation in Kroatien vorgestellt. Mirna Karzen, Direktorin der Non-Profit-Organisation SIL (Social Innovation Lab), erläuterte das Ökosystem sozialer Innovation in Kroatien. Tea Gagro von der VERN Universität stellte das SIKE Projekt vor und es folgte die Präsentation zweier Fallstudien. Humana Nova, eine Initiative zur Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt und RADIONA, ein offener Makerspace, wurden präsentiert und es fanden angeregte Diskussionen statt.

Am 08. Mai erläuterte Gordana Coric von der VERN Universität die “POP-UP rural socio-innovative hubs”, ein Projekt, welches aus der Partnerschaft zwischen VERN und der Act Group (ACT GRUPA) entstand. Danach wurde die Initiative Fierce Women vorgestellt. Der Besuch endete mit der Tour „Invisible Zagreb“, bei der die Projektpartner Einblicke in die herausfordernden Bedingungen von Obdachlosigkeit in Zagreb erhielten.