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sfs-Wissenschaftler beim Dortmunder “Innovative Citizens”-Festival

Dr. Bastian Pelka und Dr. Christoph Kaletka diskutieren im Dortmunder „U“ über offene Werkstätten in Deutschland und ihre Rolle für soziale Innovation, Nachhaltigkeit und eine demokratische Techniknutzung. Dabei stellen sie die Empirie des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes „MAKE-IT“ vor.

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Das Dortmunder „Innovative Citizen“-Festival hat vom 15. bis 18. September in das Dortmunder „U“ eingeladen, um über Potentiale und Szenarien demokratischer Techniknutzung zu diskutieren. Das Programm sah Vorträge, Dialoge, Aktionen, Workshops und ein begleitendes Festival-Kino vor. Die waren so breit gestreut wie die Szene an offenen Werkstätte, Graswurzelbewegungen und FabLabs vielgestaltig ist:

Es trafen sich Vertreter von Repair Cafes, Urban Gardening Aktivisten, Maker, Hacker, Betreiber offener Werkstätten, Pilzzüchter, Fans essbarer Insekten, Wissenschaftler, Vertreter der Stadt und interessierte Bürger. In den Workshops ging es um eine ebenso breite Themenvielfalt rund um Technik, Demokratie und Nachhaltigkeit. Auf dem Programm standen Workshops zu Pilzzucht und Fermentation, Spiele im urbanen Raum, „Guerilla Open Science“-Veranstaltungen und offene Diskussionen.

innovative_vortragBastian Pelka und Christoph Kaletka folgten einer Einladung des Projektes „CoWerk“ des Fraunhofer-Instituts UMSICHT, das sich der kollaborative Produktion in offenen Werkstätten verschrieben hat. Dabei stellten die sfs-Forscher aktuelle Ergebnisse aus dem Projekt „MAKE-IT“ vor. Bastian Pelka: „In Make-it beschäftigen wir uns mit der Community der Maker. Wir interessieren uns für Personen, die Orte, an denen sie arbeiten und die Technologien, die sie nutzen. Unsere Forschung zeigt eine gewaltige Bandbreite von Erscheinungsformen.“ Christoph Kaletka war die Perspektive sozialer Innovationen wichtig: Offene Werkstätten und viele andere Phänomene von Maker-Orten lassen sich als neue soziale Praktik verstehen, die gesellschaftliche Herausforderungen angehen.