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Kongress "Innovationen für die Gesellschaft"

Der in Kooperation von sfs und dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) veranstaltete Kongress "Innovationen für die Gesellschaft" in Berlin ist von Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), eröffnet worden.

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Wie verändert sich der Umgang der Menschen miteinander, wenn sich das wirtschaftliche Umfeld ändert, welche Folgen hat Industrie 4.0 auf das Leben des Einzelnen? Dies sind Aspekte von sozialen Innovationen, einem zentralen Forschungsgegenstand der Sozialforschungsstelle (sfs) der TU Dortmund. Hierzu veranstalten die Forscher einen zweitägigen internationalen Kongress in Berlin, der von Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), eröffnete wurde.

Im Leitprojekt „SI-Drive - Social Innovation: Driving Force of Social Change“  forschen unter Federführung der sfs Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus 25 renommierten Forschungsinstituten aus Europa, Afrika, den USA, Lateinamerika, Asien und Australien zum Thema. Beim Berliner Kongress „Innovation für die Gesellschaft – Neue Wege und Methoden zur Entfaltung des Potenzials sozialer Innovationen” kam es zum internationalen Austausch zwischen den Wissenschaftler. Die Veranstaltung wurde von der Sozialforschungsstelle in Kooperation mit dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Im Mittelpunkt des Kongresses standen neue Wege zur Entfaltung des Potenzials von sozialen Innovationen.

Der zweitägige Kongress führte erstmalig Initiativen und Communities zum Thema „Soziale Innovation in Deutschland” zusammen. Er diente dabei als Plattform, um Akteure zu vernetzen.

Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sagte:  „Wir integrieren gesellschaftliche Fragestellungen schon lange in unsere Fachprogramme. Nur wenn technische und soziale Aspekte zusammenkommen, dann entsteht echter Mehrwert – für den Einzelnen und die ganze Gesellschaft. “

Prof. Dr. Jürgen Howaldt von der TU Dortmund verwies auf die starke Verbreitung sozialer Innovation im internationalen Zusammenhang. Prof. Dr. Armin Grunwald (ITAS) betonte zudem, dass die transformativen Prozesse der Gegenwart ohne soziale Innovationen nicht zu bewältigen seien. Deshalb müsse es nach Auffassung beider auf der Konferenz darum gehen, die vorhandenen Kompetenzen zur Entwicklung und Verbreitung sozialer Innovationen auf nationaler Ebene gezielt zu bündeln. Es müssten neue Wege und Methoden zur Entfaltung des Innovationspotenzials sozialer Innovationen diskutiert und entworfen werden.