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Sozialforschungsstelle beim Workshop in Kolumbien: Medellín als Labor sozialer Innovationen

Dmitri Domanski (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sozialforschungsstelle Dortmund) präsentierte das Forschungsprojekt „SI DRIVE – Social Innovation: Driving Force of Social Change “.

TallerIS Zum Thema „Modelle sozialer Innovation und Geschäfte an der Basis der Pyramide“ (Modelos de Innovación Social y Negocios a la Base de la Pirámide) trafen sich am 28. Mai 2014 in Medellín Vertreterinnen und Vertreter der Sozialforschungsstelle Dortmund (Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der TU Dortmund), des Community Innovators Lab (CoLab ) des MIT, des Socialab Chile und der Interamerikanischen Entwicklungsbank mit Unternehmen und Universitäten aus der Region Antioquia auf Einladung der Sozialkasse COMFAMA (Caja de Compensación Familiar de Antioquia).

Auf dem Programm standen die Diskussion und Vorstellung von Methoden und Forschungsinstrumenten der verschiedenen Institutionen sowie Workshops zu den Themen regionale Systeme sozialer Innovation, Arbeit mit Communities, Social Entrepreneurship und Finanzierungsmodelle für soziale Innovationen.

Dmitri Domanski ging in seinem Beitrag auf die konzeptionellen Veränderungen des Innovationsbegriffs im Kontext der Wissensgesellschaft ein und zeigte die wachsende Bedeutung von sozialen Innovationen gegenüber technischen Innovationen auf.

In diesem Zusammenhang stellte er das aktuelle internationale Forschungsprojekt „SI DRIVE – Social Innovation: Driving Force of Social Change“ vor, das von der Sozialforschungsstelle Dortmund koordiniert wird. Das Projekt verbindet Theorien und Forschungsmethoden, um Kenntnisse über soziale Innovationen auszubauen und zur Entwicklung eines grundlegend neuen Innovationsparadigmas beizutragen. In seiner praktischen Dimension unternimmt es ein globales Mapping von sozialen Innovationen und erarbeitet Handlungsempfehlungen im Hinblick auf Förderungsmöglichkeiten.