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Neuer Band der „Dortmunder Beiträge“: Internet-Erfahrungsorte in Dortmund

Ein Jahr lang hat eine Gruppe von 12 Studierenden der Rehabilitationswissenschaft der TU Dortmund im Rahmen eines "Projektstudiums" zum Thema "Internet-Erfahrungsorte" geforscht. Dabei stand die Frage im Zentrum, wie diese - öffentlich zugänglichen - Orte digital ausgeschlossene Menschen auf ihrem Weg in die digitale Gesellschaft "empowern" können.

Mit seinen Befunden (siehe Download unten) zu den räumlichen, pädagogischen und inhaltlichen Angeboten der  Interneterfahrungsorte in Dortmund betritt dieser Beitrag wissenschaftliches Neuland. Den Studierenden ist es gelungen, die Internetfahrungsorte in Dortmund zu identifizieren, qualitativ zu beschreiben, in Typen zu unterteilen, die Sicht der Nutzer/innen einzubeziehen und ihre Befunde in Empfehlungen zur Stärkung dieses Instruments für eine Förderung der digitalen Inklusion in Dortmund zu formulieren. Damit haben sie dieses – bislang wenig beachtete – Instrument auf die Agenda der Inklusionspolitik in Dortmund gehoben.

Mit ihren Ergebnissen skizzieren sie eine Heuristik zur Beschreibung von Interneterfahrungsorten entlang der Dimensionen „Angebote“ – hier werden vier „Level“ unterschieden -, „Qualitätsmerkmale“ und „Zielgruppentypen“. In dem so aufgespannten dreidimensionalen Raum lassen sich Angebote im Stadtgebiet verorten, vorhandene und fehlende Angebote identifizieren und Empfehlungen für eine Stärkung der „kommunalen Unterstützungslandschaft“ ableiten. Der Bericht endet mit der Vorstellung von Szenarien, die die beschriebene Empirie in neue Lösungsansätze überführen können.

Download der Forschungsergebnisse:

http://www.sfs.tu-dortmund.de/sfs-Reihe/Band%20189.pdf