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HCI-Konferenz 2020: Präsentation eines Lern- und Demonstrationslabors zur digitalen Inklusion

Es gibt zahlreiche Lern- und Demonstrationslabore. Aber das Mini-FabLab in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Bottrop ist bislang einmalig, wie Ann Christin Schulz von der Sozialforschungsstelle Dortmund im Rahmen der virtuellen Tagung „Human-Computer Interaction“ (HCI 2020) erläuterte.

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Ann Christin Schulz, Mitarbeiterin der Sozialforschungsstelle Dortmund, hat am 23. Juli 2020 im Rahmen der virtuellen HCI-Konferenz in der Session „Technology for Inclusion and Participation (TIP II)“ das Projekt „Emscher-Lippe hoch 4“ (EL4) vorgestellt – ein Projekt, das sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung in der Emscher-Lippe Region befasst und digitale Inklusion als Schwerpunktthema fokussiert.

Ziel von EL4 ist das Empowerment benachteiligter Personen, wofür das Projekt den neuartigen inklusiven Ansatz „Mini-FabLab“ entwickelte. Das Mini-FabLab, das für Menschen mit Beeinträchtigungen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen eingerichtet wurde, stellt dabei einen „Leuchtturm“ in der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen dar. Es wurde in einem alten, renovierten Lagerraum errichtet und macht dadurch deutlich, dass Lern- und Demonstrationslabore nahezu überall entstehen können. Wie dies konkret umgesetzt und gestaltet wurde, haben Ann Christin Schulz und Caroline Hirtz (Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten gGmbH) zudem in einem Artikel ("Digital Skills for People with Disabilities in a Learning and Demonstration Experience Laboratory") beschrieben.