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"Industrielle Einfacharbeit, Geschlecht und Digitalisierung. Eine explorative Studie" erschienen

Mit der explorativen Studie "Industrielle Einfacharbeit, Geschlecht und Digitalisierung" von Edelgard Kutzner und Victoria Schnier liegen unter anderem erste empirische Ergebnisse zu der Frage vor, ob Frauen eher zu den Gewinnerinnen oder den Verliererinnen der aktuell stattfindenden Transformationsprozessen von Arbeit zählen werden. Die FGW-Studie steht zum freien Download zur Verfügung.

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Der in "Industrielle Einfacharbeit, Geschlecht und Digitalisierung" im Mittelpunkt stehende Bereich der Produktionsarbeit wird in etlichen Prognosen als ein Bereich mit geringer Zukunftsperspektive angesehen. Die Wissenschaftlerinnen Edelgard Kutzner und Victoria Schnier hinterfragen diese Prognose mit folgenden Fragestellungen: Ist das wirklich so? Trifft das auf alle Branchen zu? Und welche Beschäftigtengruppen sind betroffen?

Die zentralen Ergebnisse der empirischen Studie lassen jedenfalls darauf schließen, dass die Industrie 4.0 in den untersuchten Betrieben noch gar nicht angekommen ist. Frauen scheinen in dieser Phase der Digitalisierung einerseits als eine Art Flexibilitätspotenzial oder auch als "Lückenbüßerinnen" in der technischen Entwicklung zu dienen. Anderseits bestehen in diesen Suchprozessen der Arbeits- und Technikgestaltung gute Chancen, Einfluss auf die anstehenden Digitalisierungsprozesse zu nehmen.

Die durchaus auf andere Arbeitsbereiche übertragbaren Ergebnisse der Studie öffnen den Blick für mögliche Interventionen und geben Hinweise auf mögliche Grenzen und erste Ansätze einer geschlechteregerechten Arbeit 4.0.

Die Ergebnisse stehen in einer Kurz- und in einer Langfassung zur Verfügung und sind unter diesem Link abrufbar.