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Kleines Jubiläum: TIP-Cluster präsentiert zum fünften Mal Forschungsergebnisse Auf Der HCI-Conference

Die vielfältigen und interdisziplinären Forschungsaktivitäten im Feld „Technology for Inclusion and Participation (TIP)“ – einer Kooperation von WissenschaftlerInnen der sfs und der Fakultät für Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund - waren Thema einer gleichnamigen Session im Rahmen der Tagung Human-Computer Interaction (HCI 2019) in Orlando/USA.

HCI_2019_International

Ingo Bosse (Fakultät für Rehabilitationswissenschaften) und Christoph Kaletka (Sozialforschungsstelle Dortmund) hatten die Session des TIP-Clusters der TU Dortmund bei der HCI-Konferenz am 29. Juli in Orlando vorbereitet. Die Vorträge begannen mit der Vorstellung der Ergebnisse der „All Digital Week“ / „Get Online Week“. Diese Studienergebnisse hatte Bastian Pelka gemeinsam mit Studierenden erarbeitet. In ihrem Vortrag stellten sie die Evaluationsergebnisse einer Kampagnenwoche zur Vermittlung digitaler Kompetenzen an benachteiligte Menschen vor. Vanessa Heitplatz stellte im Anschluss ihre Studie zum Einfluss von Betreuungspersonen auf die Smartphone-Nutzung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen vor.

Ingo Bosse referierte neueste Studienergebnisse zur Nutzung sozialer Medien durch Nutzende Unterstützter Kommunikation. Im Anschluss wurde die Studie von Susanne Dirks zu Herausforderungen bei der partizipativen Entwicklung von kognitiv zugänglicher Software vorgestellt. Auch für internationale KollegInnen erscheint eine Teilnahme an der TIP-Session attraktiv: Oliver Wendt (USA) stellte als nächstes die Entwicklung und Evaluation von Apps für unterstützt kommunizierende Lernende mit Autismus vor, welches auf Grundlage der Evidenz der Interventionen, mit einem neurophysiologischen Ansatz und mit Google Analytics auf Grund der Nutzerzahlen und des Nutzerverhaltens analysiert wurde. Julio Cesar dos Reis (Brasilien) referierte abschließend über universelles Desgin und Natural User Interfaces bei partnerschaftlich ausgerichteten Interaktionen von Kindern.

Im nächsten Jahr findet die Human-Computer-Interaction Conference in Kopenhagen/ Dänemark statt. Dann wird zum sechsten Mal die Möglichkeit bestehen, die Aktivitäten des Forschungsclusters „Technologie, Inklusion, Partizipation“ international vorzustellen und das internationale Netzwerk zu erweitern.