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Broschüre „Akzeptanz von Industrie 4.0“ erschienen

Auf der Hannover Messe 2019 ist die Broschüre „Akzeptanz von Industrie 4.0“ vorgestellt worden, die erste Ergebnisse des Projekts „Akzeptanz und Attraktivität der Industriearbeit 4.0“ bündelt. Die Expertise wird in Kooperation von der Sozialforschungsstelle Dortmund und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) bearbeitet.

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Mangelnde Akzeptanz gegenüber neuen Technologien kann für Unternehmen der Industrie 4.0 zum Problem werden: Zieht die Belegschaft beispielsweise bei der Einführung neuer Industrie-4.0-Techniken nicht mit, stehen Produktivität und Betriebsklima auf dem Spiel. Der Zwischenbericht des Projekts „Akzeptanz und Attraktivität der Industriearbeit 4.0“, der am 1. April 2019 auf der Hannover Messe von dem Projektleiter Prof. Hartmut Hirsch-Kreinsen vorgestellt wird, zeigt, wie Beschäftigte eingebunden und Akzeptanz hergestellt werden kann.

Industrie 4.0 bringt einen grundlegenden Wandel in Arbeitsabläufen und -aufgaben mit sich. In den Fabriken können Vernetzung, Assistenzsysteme und Automatisierung Produktionsprozesse effizienter gestalten. Demgegenüber steht die Sorge der Beschäftigten, dass die Neuerungen mit Lohnkürzungen, Dequalifizierung und insbesondere dem Arbeitsplatzverlust einhergehen. Ohne die Unterstützung ihrer Beschäftigten können Unternehmen den Wandel zur Industrie 4.0 jedoch nicht erfolgreich bewältigen.

Damit dies gelingt und neue Technologien auf Akzeptanz stoßen, gilt es für Unternehmen, planvoll und bewusst vorzugehen. Der Zwischenbericht „Akzeptanz von Industrie 4.0“, der am 1. April auf der Hannover Messe vorgestellt wird, gibt Handlungsempfehlungen. Die interdisziplinäre Projektgruppe wertete dazu den Forschungsstand sowie Interviews und Fallstudien aus Betrieben aus, in denen Industrie-4.0-Lösungen kürzlich eingeführt wurden.

„Der Zwischenbericht zeigt klar: Die Beschäftigten akzeptieren neue Technologien in ihrem Arbeitsumfeld dann, wenn sie von Anfang an über Ziele und Auswirkungen der Einführung informiert werden. Zudem sollten sie auf der Basis ihrer Erfahrungen und Kompetenzen möglichst schon die Auslegung der Technologie und später auch ihre Einführung mitgestalten können“, fasst Projektleiter Hartmut Hirsch-Kreinsen von der Sozialforschungsstelle Dortmund die zentralen Ergebnisse zusammen. Erst wenn es gelinge, dass die Beschäftigten den Wandel proaktiv unterstützen, könnten die Potenziale der Industrie 4.0 voll gehoben werden.

Zur Downloadmöglichkeit der PDF von „Akzeptanz von Industrie 4.0“ gelangen Sie hier.